Ausrüstung und Zubehör

Stechpaddel (für Kanadier):

Entscheidend für die richtige Paddellänge ist vor allem die Körpergröße des Paddlers. Am Ende spielen der Kanutyp, die Sitzhöhe und deine Paddeltechnik aber auch eine wichtige Rolle. Idealerweise probiert Ihr das Stechpaddel im Boot aus. Wenn das Paddelblatt komplett im Wasser ist, sollte sich der Paddelgriff zwischen Schulter- und Augenhöhe befinden.

Als einfache Faustregel gilt: Das Stechpaddel sollte ca. 25 – 30 cm kürzer als eure Körpergröße sein. Das heißt: Wenn ihr ohne Schuhe auf dem Boden steht, sollte das Stechpaddel zwischen Brustbein und Kinn enden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doppelpaddel (für Kajaks):

Zur Ermittlung der richtigen Paddellänge gibt es die unterschiedlichsten Methoden. Grundsätzlich gilt: je breiter dein Boot ist, desto länger muss dein Paddel sein. Deine Körpergröße ist ebenfalls mitentscheidend: größere Paddler brauchen längere Paddel! Weitere Faktoren sind deine Paddeltechnik (führst du dein Paddel eher steil oder flach durchs Wasser?) und die Sitzhöhe im Kajak.

 

 

 

 

Rettungsweste:

Die Rettungsweste zählt zur Grundausstattung, denn sie übernimmt eine lebensrettende Funktion im Ernstfall. Deshalb ist sie auch für erfahrene Schwimmer ein Muss. Sie soll bequem, aber passgenau sitzen. Nur so verspricht sie einen guten Auftrieb. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Paddelsicherung:

Vor allem, wenn ihr alleine unterwegs seid, wichtig. Verhindert bei dichtem Bewuchs oder beim Kentern, dass ihr euer Paddel verliert.

Ersatzpaddel:

Als zusätzliche Absicherung, denn auch eine Paddelsicherung ist nicht zu 100% sicher.

Wurfsack:

Zum Retten eines Schwimmers vom Ufer aus.

Weithalstonne:

Wasserdichte Tonne, die mittels Seil am Kanu angebracht werden sollte. Befüllt wird sie mit der wichtigsten Kanutour-Ausrüstung sowie beispielweise dem Handy und dem Autoschlüssel.

wasserdichte Hülle für´s Handy:

Ideal, wenn man sein Handy immer am "Mann" haben möchte, um beispielsweise Fotos zu machen.

 

Gewässerkarte:

Stromschnellen und Wasserfälle sollten lieber nicht angepaddelt werden. Eine Karte hilft dabei, die sicherste Route im Blick zu behalten. Auf einer extra Seite habe ich die wichtigsten Karten und gute Tourenführer zusammengefasst.

Schwamm:

Zum Säubern und Entwässern des Kanus.

Lenzpumpe:

Falls mal etwas mehr Wasser im Kanu ist, kann diese von Vorteil sein.

Stahlseil mit Schloss:

Zum Sichern des Kanus am Ufer bei Besichtigungen oder festen Unterkünften.

Bootsleine:

Zum Festmachen und Halten des Kanus.

Heringe:

Falls bei einer Pausenstelle das Kanu nicht an Land gezogen werden kann und keine andere Möglichkeit zum Festmachen der Bootsleine vorhanden ist.

 

 

Mehrzweckmesser:

Kann unter Umständen sogar Leben retten, falls man im Notfall eine Leine, die Spritzdecke oder seine eigene festgeklemmte Kleidung durchtrennen bzw. aufschneiden muss.

 

Neoprenschuhe:

Super praktisch. Halten nicht nur die Füße warm, sondern sorgen mit ihrer griffigen Sohle auch für guten Halt und man merkt nicht jeden Stein etc. am Boden sofort.

Sonnenschutz:

Freiliegende Hautpartien müssen mit wasserfester Sonnencreme geschützt werden.

Erste-Hilfe-Set:

Neben dem im Set enthaltenen Verbandsmaterial können eine Zeckenzange und Anti-Mückenmittel eine kluge Ergänzung sein.

Sonnenbrille:

Bei Bedarf, da die Sonne aufgrund der Reflexion des Wassers besonders stark blendet.

Kopfbedeckung:

Bei Bedarf um sich vor der permanenten Sonneneinstrahlung zu schützen.

Wechselkleidung:

Falls man doch mal nass wird.

Auftriebskörper:

Viele Kunststoffboote haben keinen eigenen Auftrieb. Daher ist es ratsam, sie mit Auftriebskörpern auszurüsten. Je einer in Bug und Heck machen das Boot dann unsinkbar.
Auftriebskörper sind im Wildwassersport nicht nur dafür da, das Boot über Wasser zu halten, sondern sie schützen auch den Fahrer, z.B. bei Klemmunfällen. Ein Boot muß genügend Auftrieb haben, damit es zum Einen oben bleibt und zum Anderen möglichst hoch auf dem Wasser liegt. Dies erleichtert die Bergung des Bootes im Falle einer Kenterung.

Bootswagen:

Für längere Landtransporte, wie z.B. beim Umtragen eines Wehres, unverzichtbar.

 

 

 

Spritzdecke:

Damit kein Wasser ins Kajak gelangt, wird ein Spritzschutz über die Luke gezogen.

Bootsregal:

Clevere, raumsparende Aufbewahrungsmöglichkeit für bis zu drei Kajaks. Mit nur zwei Fixpunkten ist das Bootsregal mit wenigen Handgriffen montiert.

Auto Ladehilfe:

Praktische Hilfe um das Kajak auf das Autodach zu schieben. Einfache Montage durch Saugnäpfe.

Expanderseil:

Vielfältig einsetzbar, beispielweise zum Befestigen von Taschen oder Tonnen am Kajak.

Notklampe:

Bestens geeignet um an einem Steg festzumachen.